Eine starke Marke in zehn Schritten
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Brand Image: Eine starke Marke in zehn Schritten

Auf dem Weg zu einer starken Marke gibt es einige Eckpunkte, die Unternehmen beachten sollten, wenn Sie mit Ihrem Unterfangen Erfolg haben wollen.

Warum präferieren Sie eine gewisse Marke gegenüber anderen? Wie schaffen Sie es, dass Kunden Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen ebenfalls anderen vorziehen? Wenn Sie die folgenden Tipps beherzigen, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Der Wert der richtigen Strategie

Starke Marken steigern nachweislich den Unternehmenswert: Positive Assoziationen eines Markenprodukts werden auf weitere Produkte des gleichen Unternehmens übertragen. Auch schaffen sympathische Marken ein Vertrauensverhältnis, wodurch die Bereitschaft zur Weiterempfehlung steigt. Eine starke Marke grenzt vom Wettbewerb ab und stärkt die Marktposition.

In der Markenstrategie gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zwei Beispiele: Sie können Ihr Unternehmen als Marke nutzen und unter dem Dach des Unternehmens Ihre Produkte anbieten (Dachmarkenstrategie). Sie können aber auch mit Ihrem Unternehmen viele einzelne Markenprodukte anbieten, die mit dem Unternehmensnamen sowie untereinander wenig gemein haben (Einzelmarkenstrategie). Die Entscheidung hierbei folgt strategischen Gesichtspunkten.

Der Kern Ihrer Marke

Der Kern einer starken Marke ist sehr wichtig, denn hier stecken Unternehmens-DNA und Leistungsversprechen. Häufig findet sich das auch im Claim der Marke wieder: Freude am Fahren? Ganz klar, BMW. Das Beste oder Nichts? Mercedes-Benz. Bevor Sie sich an die Gestaltung der Marke machen, sollten Sie sich daher auf ihren Kern besinnen.

Beim Markenkern spielen auch Werte eine Rolle. Welche Werte verfolgt Ihre Marke? Welche Geschichte wollen Sie mit Ihrer starken Marke vermitteln? Beispiele für Markenwerte können sein: vertrauensvoll, kreativ, innovativ, regional, partnerschaftlich, zuverlässig.

Optik und Kommunikation

Eine Marke erkennt man im ersten Schritt insbesondere am Layout. Das sind: Logo, Farbauswahl, Schriftart und Bildsprache. Das Design (bei Firmen auch: Corporate Design) ist das Wiedererkennungsmerkmal und vereinfacht die Identifikation mit dem Absender. Auch die Kommunikation sollte immer zu Ihrer Identität passen. Ist Ihre Marke hochpreisig und bietet Luxusprodukte an? Dann sollte sie Hochwertigkeit ausstrahlen, sowohl durch das Layout, als auch durch Materialien wie Druckpapier.

Schützen Sie Ihre Marke

Seien Sie sich bewusst: Beliebte Marken wecken Begehrlichkeiten. Denken Sie an Replikas aus Asien. Gleiches gilt für Namen und Logos, deshalb schützen Sie sie. In Deutschland ist hierfür das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) zuständig. Hier können Sie auch recherchieren, ob eine ähnliche Marke bereits geschützt ist. Falls dem so sein sollte, klären Sie, ob Ihre Pläne überhaupt umsetzbar sind.

Identifikation und Konsequenz

Mitarbeiter sind einer der wichtigsten Kontaktpunkte des Kunden mit einer Marke. Investieren Sie deshalb in die richtige Personalauswahl und in die Identifikation Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Marke. Der Vorteil einer starken Marke: Oft wird die Personalsuche hierdurch etwas einfacher. Achten Sie auch auf die stringente Umsetzung der vorher genannten Punkte. Nichts ist weniger glaubwürdig, als eine Marke, die nicht konsequent geführt wird.

Markenwerte müssen gelebt werden, um beständig zu sein und wahrgenommen zu werden. Die optimale Wirkung erreichen Sie, wenn Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Marke und ihre Werte brennen und die Marke konsequent an allen Stellen nach innen und außen erlebbar wird.

Die Marke ist einer der wichtigsten Bausteine für erfolgreiches Marketing. Es lohnt sich, einen Experten zu Rate zu ziehen und sich bei der Strategieentwicklung etwas Zeit zu lassen. Schließlich sollte die Marke auch Bestand haben und über längere Zeit erfolgreich sein.

Redaktion SÜDKURIER Alpha

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